Genuss reiht sich an Genuss

Kein Brand ist wie der andere. In jedem gehen die natürlich gewachsene Frucht und sorgfältiges Brennhandwerk eine einzigartige Verbindung ein. Unsere 15 Brände dürfen sich alle limitierten Editionen nennen. Für uns sind sie ausnahmslos Herzensgeschichten.

Unsere hofeigenen Destillate und Brände im Überblick

  • Weinbrand Holzfass
    Exquisite Würze mit fruchtigem Geschmack.
  • Apfelbrand Holzfass
    Goldgelber Genuss mit intensivem Apfelgeschmack.
  • Alte Kastanie
    Goldgelbe Spezialität mit intensivem Geschmack.
  • Brixner Plattlinger
    Voller Fruchtbrand, lang im Abgang.
  • Apfel Steinpepping
    Kräftiger und voller Fruchtbrand.
  • Apfelgarten
    Kräftiger Fruchtbrand mit feinem Aroma.
  • Edelkastanie
    Spezialität mit edlem Nuss-Geschmack.
  • Grappa Kerner
    Frischer und fruchtiger Grappa.
  • Grappa Blauburgunder
    Cremiger, weicher und fruchtiger Edelbrand.
  • Treber
    Weicher, kräftiger und fruchtiger Grappa.
Solo genossen als Aperitif oder Digestif, zeigen sich die Destillate dem Anlass entsprechend von ihrer besten Seite

Unser Sortiment überrascht mit saisonalen Spezialitäten.

und warum nicht auch mal als Essensbegleiter? Ein Schlückchen Quittenbrand macht den gereiften Almkäse zum ganz besonderen Vergnügen, beim Bauernspeck lässt der Grappa Blauburgunder jeden Wein vor Neid erblassen. Ein Gläschen „Alte Kastanie“ aus dem Eichenholz macht das Stückchen Bitterschokolade unvergesslich.

Angebrochene Flaschen können Sie problemlos bis zu fünf Jahre lang dunkel und verschlossen aufbewahren. Noch nicht angebrochene, original verschlossene Flaschen machen auch nach zehn Jahren noch große Freude.

Einzig den Birnenbrand sollten Sie innerhalb von zwei Jahren genießen, da sich sein fragiles Aroma nicht für eine längere Lagerung eignet. Als Trinktemperatur empfehlen wir 15-20 Grad Celsius (und niemals den Kühlschrank!).

Der ferne Glanz des Sommers – Unsere Apfelbrände

Der Apfel gehört zu Südtirol wie die Trauben, seine Bäume sind im Landschaftsbild allgegenwärtig. In den höheren Lagen des Eisacktals reifen im extensiven Streuobstanbau aromaintensive Äpfel. Ihren unnachahmlichen Duft und saftigen Geschmack einzufangen, gehört zu den Königsdisziplinen des Brennens.

Unsere Apfelbrände sind eine Hommage an die nahezu ausgestorbenen Sorten „Brixner Plattlinger“ und „Steinpepping“. Deren Bäume sind nur noch in dieser Gegend und auch dort bloß noch vereinzelt zu finden. Niemals kämen wir auf die Idee, sie zu fällen, nur weil sie im Vergleich zu kommerziell angebauten Sorten unrentabel sind.

Edler geht es nicht – Unser Edelkastanien Brand

Der Edelkastanienanbau im Eisacktal geht auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Die Kastanienhaine sind auf unserer Talseite vertreten, da die Böden wärmer sind, einen etwas höheren Lehmanteil aufweisen und deshalb mehr Wasser speichern können. Im 20. Jahrhundert gerieten die Edelkastanienbäume allmählich in Vergessenheit. Erst Mitte der 1990er Jahre begann man mit der Sanierung der uralten Kastanienhaine. Der „Keschtnweg“ führt direkt am Radoarhof vorbei. Die Bäume stehen auf einer Höhenlage von bis zu 1.000 Metern ü.M.

Nahe unserer mit Müller-Thurgau bepflanzen Weinberglage ETZA und an einem ins Tal rauschenden Bächlein gelegen, wachsen die unverwüstlichen Kastanienbäume in abschüssig-unwegsamen Gelände, wo der Anbau anderer Kulturpflanzen nicht mehr möglich ist. Manche unserer Bäume sind mehr als 200 Jahre alt. In alter Zeit wurden die Edelkastanien auf dem Stegener Markt bei Bruneck verkauft, heute servieren wir sie frisch gebraten im Buschenschank und brennen einen Teil.

Was kann es Schöneres geben, als Landschaftsschutz mit Brennkultur zu verbinden? An einen Edelkastanienbrand wagen sich übrigens nur wenige Brenner, weil das Verfahren technisch hochanspruchsvoll ist. Und trotzdem oder genau deshalb waren die „Keschtn“ der Ansporn, es am Radoarhof überhaupt mit dem Brennen zu versuchen. Edler geht es nicht!

Entdecken Sie die Vielfalt des Radoar-Hof´s