Wenn es draußen früh dunkel wird und das Laub im herrlichen Farbenregen erstrahlt, wenn aus dem Buschenschank Gelächter und Gläserklirren ertönen, wird es Zeit fürs Brennen. Während draußen der Mond über den bereits verschneiten Geislerspitzen aufgeht, wird drinnen angeschürt. In Handarbeit und mit Leidenschaft entstehen Unikate und Raritäten.
Wir ernten die Früchte für unsere Destillate rund um den Hof: im Weinberg, im Kastanienhain, von wild wachsenden Büschen und Streuobstbäumen. Von Hand eingemaischt, vergären sie, von uns stets sorgfältig begleitet. Auch beim Brennen von Raubrand und Feinbrand gilt es, den Brennkessel stets im Auge zu behalten. Wenn am Ende die feinen Aromen übrigbleiben, haben wir alles richtig gemacht.
Wir verdünnen alle Brände mit Wasser aus dem Gadertal, das unseren Bränden eine unnachahmliche Weichheit verleiht. Manche „Flaschengeister“ dürfen zusätzlich noch einige Jahre im Eichenholzfass verbringen. Das macht sie noch runder und bekömmlicher.